Pinneberg: Feuer in alter Industriehalle

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12. Mai 2018, 12:28 Uhr

Pinneberg (ots) -

Datum: Sonnabend, 12. Mai 2018, 05:53 Uhr +++ Einsatzort:
Pinneberg, Herrmannstraße +++ Einsatz: Feuer 2, (2 Löschzüge)

Ein Brand in einem alten Industriegebäude an der Herrmannstraße in
Pinneberg hat am Sonnabendmorgen zu einem rund fünfstündigen Einsatz
der Freiwilligen Feuerwehr geführt.

Der Brand war kurz vor sechs Uhr am Morgen von Anwohnern entdeckt
worden. Als die um 5.53 Uhr alarmierte Feuerwehr wenig später an der
Einsatzstelle eintraf, drang dichter Rauch aus dem Dachstuhl des
alten, stillgelegten Gießereigebäudes.

Das Feuer war offenbar im ersten Stock aus noch ungeklärten
Gründen ausgebrochen und hatte sich dann über die hölzerne Decke in
den Dachstuhl ausgebreitet. Der Feuerwehr gelang es aber über die
Drehleiter und im Innenangriff die offenen Flammen innerhalb einer
halben Stunde zu ersticken. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich
dagegen als langwierig. In der Dachkonstruktion und in der hölzernen
Zwischendecke hatten sich Brandnester gebildet. Mit Einreißhaken und
Motorsägen verschafften sich die Einsatzkräfte unter schwerem
Atemschutz Zugang zu den Brandherden und löschten diese ab. Um ein
Wiederaufflammen zu verhindern, wurde die Brandstelle zudem mit
Druckluftschaum abgdeckt.

Kurz nach 9 Uhr waren die Nachlöscharbeiten beendet. Allerdings
verzögerte sich durch einen Zufallsfund das eigentliche Einsatzende.
Bei den Aufräumarbeiten stieß die Feuerwehr in dem Gebäude auf
mehrere Behälter mit Simodal 77 und Hydral 40. Die Stoffe werden für
die Aluminiumherstellung genutzt und lagerten vermutlich schon seit
mehr als zehn Jahren in der verlassenen Gießerei. Da die Stoffe
reizend wirken und in Verbindung mit Wasser eine Gefährdung
darstellen können, sicherte die Feuerwehr die originalverpackten
Behälter vorsorglich in Überfässern und informierte den Bauhof. Eine
Fachfirma wird sich um die Entsorgung kümmern.

Um 10.38 Uhr konnte Einsatzleiter und Wehrführer Claus Köster den
Einsatz für beendet erklären.

Zu der Höhe des entstandenen Sachschadens und der Brandursache
können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.




Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Sebastian Kimstädt
Mobil: (0177) 3065176

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