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OH-Timmendorfer Strand /

Unter Alkohol- und Drogeneinfluss am Steuer

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Lübeck (ots) - Am gestrigen Montagabend (27.05.) fuhr ein 29-jähriger mit stark überhöhter Geschwindigkeit und unter mehrfacher Missachtung des Rotlichtes durch Timmendorfer Strand. Der Fahrer konnte nach einem Unfall durch Polizeibeamte gestellt werden. Dabei leistete er im Weiteren erheblichen Widerstand.

Gegen 21.35 Uhr meldeten mehrere Zeugen, dass ein blauer Passat durch seine schnelle Fahrweise im Ortsbereich von Timmendorfer Strand auffällig sei. Offenbar war es während der Fahrt auch zu Gefährdungen von Passanten gekommen. Verletzt wurde niemand. Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes fuhr der Fahrer gegen einen Schutzbügel der dortigen Bäume und flüchte anschließend mit dem Wagen unter Missachtung des Rotlichtes an den Ampeln und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es, dass Fahrzeug um 22.00 Uhr in der Strandallee zu stoppen. Bei dem 29-jährigen Bosauer wurde Atemalkoholgeruch festgestellt. Zudem besteht der Verdacht, dass Drogeneinfluss vorliegt. Dieses führte zu Blutprobenentnahmen auf der Timmendorfer Polizeidienststelle.

Während der Fahrt zur Dienststelle leistete der Mann erheblichen Widerstand. Trotz der angelegten Handfesseln versuchte er sich mit Tritten und durch Sperren den Maßnahmen zu entziehen. Sechs Beamte waren notwendig, um den Mann unter Kontrolle zu halten. In der Gewahrsamszelle musste er fixiert werden und da er ständig mit dem Kopf gegen die Wand schlug, wurde ihm ein Helm zum Eigenschutz aufgesetzt.

Im weiteren Verlauf gab der Mann gegenüber den Beamten an, dass er offenbar LSD eingenommen habe. Aufgrund dieser Angaben und der Verhaltenweise wurde ein Amtsarzt des Kreises Ostholstein hinzugezogen, welcher eine weitere, ärztliche Betreuung in einem Neustädter Klinikum veranlasste.

Halter des Fahrzeuges ist der Vater des Bosauers. Diese gab bei einer späteren Befragung durch die Beamten an, dass offenbar sein Sohn unberechtigt und ohne sein Wissen die Fahrzeugschlüssel genommen hätte.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Stefan Muhtz Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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erstellt am 12.Aug.2013 | 10:14 Uhr

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