Mit 2,14 Promille am Steuer - Bundespolizisten verhindern Weiterfahrt

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09. Februar 2018, 13:33 Uhr

Handewitt (ots) - Am gestrigen Abend gegen 23:00 Uhr fiel einer
Streife der Bundespolizei ein Citroen Berlingo mit polnischer
Zulassung im Bereich des Scandinavian-Parks auf, der aus dem
Kreisverkehr direkt vor das Einkaufszentrum gelenkt wurde.

Zunächst nichts Besonderes. Auch das dass Fahrzeug mitten auf dem
Fahrweg hielt und nicht auf die Parkfläche gefahren wurde war noch
nichts Auffälliges. Als die beiden Männer allerdings das Fahrzeug
verließen, der Beifahrer fast aus dem Auto fiel und kaum stehen
konnte, wurden die Beamten dann aufmerksam. Beide Männer wankten nun
Richtung Eingang des Einkaufsmarktes und waren augenscheinlich stark
alkoholisiert. Als die Männer zum Fahrzeug zurückkehrten, erfolgte
die Kontrolle der beiden Fahrzeuginsassen durch die Bundespolizisten,
da hier der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt vorlag. Der 29 jährige
Fahrer des Citroens wies sich mit seiner polnischen Identitätskarte
und seinem polnischen Führerschein aus. Die Fahndungsmäßige Abfrage
verlief negativ, jedoch bemerkten die Beamten bei dem Fahrer starken
Alkoholgeruch. Dies und die zuvor gemachten Beobachtungen verstärkten
hier den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt nochmals.

Die nun zuständigkeitshalber hinzugezogenen Kollegen der
Landespolizei SH führten noch vor Ort einen Atemalkoholtest durch.
Dieser ergab einen Wert von 2,14 Promille. Das Fahrzeug wurde vor Ort
verschlossen, die Schlüssel und auch der Fahrer an die
Landespolizisten zwecks weiterer Maßnahmen übergeben. Der
Führerschein wurde beschlagnahmt, eine Blutprobe entnommen und
Strafanzeige wegen der Trunkenheitsfahrt erstattet.




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