Kontrollen zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität in Südholstein

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15. November 2019, 08:53 Uhr

Kiel (ots) - Die Landespolizei Schleswig-Holstein hat sich am gestrigen Tag an
einem länderübergreifenden Einsatz zur Bekämpfung der
Wohnungseinbruchkriminalität beteiligt.

Örtliche Schwerpunkte der norddeutschlandweiten Maßnahmen waren die
Ballungszentren Bremen und Hamburg. Die Landespolizei Schleswig-Holstein war im
Süden Holsteins mit Kräften der Polizeidirektionen Segeberg und Ratzeburg und
des Landeskriminalamtes beteiligt.

Anlass dieses Einsatzes ist die Vereinbarung der Innenminister und -senatoren
der norddeutschen Küstenländer vom 08.03.2018 über das gemeinsame Vorgehen zur
Bekämpfung der länderübergreifenden Eigentumskriminalität, insbesondere des
Wohnungseinbruchdiebstahls durch organisierte Banden.

Dazu Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote: "In den vergangenen
Jahren ist es unserer Polizei und der Gesellschaft in einer gemeinsamen
Kraftanstrengung gelungen, die Zahl der Wohnungseinbrüche deutlich zu
reduzieren. Ein wichtiger Baustein war und ist dabei die Zusammenarbeit der
Polizei im norddeutschen Verbund. Denn Einbrecherbanden sind Ländergrenzen egal.
Abgestimmte bundesländerübergreifende Aktionen sind deshalb im Kampf gegen
Einbrecherbanden ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor."

Welche Maßnahmen wurden durch die Polizei getroffen?

Die Polizeidirektionen Ratzeburg und Bad Segeberg führten im "Hamburger Rand" in
den Nachmittags- und Abendstunden intensive Präsenz- und Kontrollmaßnahmen
durch. Im Rahmen der Aktion wurden durch die eingesetzten Kräfte insgesamt 619
Fahrzeuge und 751 Personen kontrolliert. Hierbei konnten auch Personen
angetroffen werden, die polizeilich in Hinblick auf Eigentumskriminalität
relevant waren. Die aus den Kontrollen gewonnenen Erkenntnisse werden nun
ausgewertet und fließen in die Ermittlungsarbeit zur Bekämpfung der
Eigentumskriminalität ein. Zusätzlich wurden elf Fahrzeugführer ohne gültige
Fahrerlaubnis beziehungsweise unter Einfluss von Alkohol oder Drogen aus dem
Verkehr gezogen.

Warum sind diese Maßnahmen für die Polizei wichtig?

Kontrollmaßnahmen sind neben intensivierten Ermittlungen, Prävention und der
überregionalen Zusammenarbeit eine wichtige Säule der Bekämpfung der
Einbruchkriminalität. Kontrollmaßnahmen erzeugen nicht nur spürbaren Druck auf
potenzielle Täter. Sie verbessern auch die Erkenntnislage der Polizei zum
Beispiel zum Bewegungsverhalten von Tätern. Im Landeskriminalamt werden die
Kontrollmeldungen aus dem ganzen Land ausgewertet. Aus dieser Auswertung ergeben
sich wiederum Hinweise auf Personen und Tatzusammenhängen, die zu konkreten
Ermittlungsverfahren und zur Festnahme von Tätern führen. Dadurch werden weitere
Einbrüche verhindert.



Rückfragen bitte an:
Torge Stelck
Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration
Schleswig-Holstein
Landespolizeiamt
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon: +49 (0)431 160 61400
E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

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