Kiel: Stark alkoholisierter Pole attackiert Bahnmitarbeiter und dann die Bundespolizisten

Avatar_shz von
25. Mai 2018, 10:13 Uhr

Lübeck (ots) - Lübeck: Triebfahrzeugführer wird von 22-jährigen
Polen vor der Abfahrt des Zuges aus Travemünde attackiert.

Über die Transportleitung der DB AG wurde die Bundespolizei in
Lübeck gestern Abend informiert, dass der Triebwagenführer des RB
21539, beim Führerstandwechsel im Strandbahnhof Travemünde, von einem
Mann angegangen wurde. Im Zuge dieser Rangelei wurde eine Türscheibe
beschädigt.

Als der Randalierer merkte, dass er dem Triebfahrzeugführer
unterlegen war, sprang er aus dem Zug und lief weg. Zwischenzeitlich
hatte sich die Streife schon auf dem Weg gemacht. Durch die gute
Personenbeschreibung, konnte der stark alkoholisierte Mann noch am
Strandbahnhof gestellt werden.

Doch anscheinend hatte der Mann von seiner bisherigen
"Ringkampfeinlage" noch nicht genug bekommen. Er ging sofort aktiv
auf die eingesetzten Beamten los. Immer wieder versuchte er die
Kollegen zu schlagen, zu treten oder anzuspucken. Schließlich wurde
der Mann überwältigt und es wurden ihm Handfesseln angelegt.

Wer jetzt geglaubt hatte, der Widerstand würde abebben, der wurde
schnell ein besseren belehrt. Auch jetzt versuchte er weiter auf die
Streife einzutreten und bespuckte sie

Mit Unterstützung einer Streife der Landespolizei wurde er
schließlich zur Dienststelle gebracht. Da er sich weigerte,
freiwillig eine Atemalkoholkontrolle abzugeben, wurde ihm durch einen
Polizeiarzt eine Blutprobe abgenommen. Bis jetzt hatte der 22-jährige
Pole schon eine hübsche Latte an Strafanzeigen zu verbuchen.
Körperverletzung am Bahnmitarbeiter, Sachbeschädigung im Zug,
Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Angriff auf
Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Eine Überprüfung der Person,
ergaben für den Polen noch -3- Fahndungsnotierungen von -3-
Staatsanwaltschaften, jeweils wegen Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte. Gottseidank blieben alle Kollegen körperlich
unverletzt. Den Rest der Nacht verbrachte der 22-Jährige zur
Ausnüchterung in der Polizeizelle. Natürlich gegen Bezahlung.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
Michael Hiebert
Telefon: 0431/ 980 71 - 118 / 0172 4155241
E-Mail: michael.hiebert@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kiel, übermittelt durch news aktuell

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen