Kiel: Festnahme nach Bedrohung mit Messer

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11. Juli 2019, 13:13 Uhr

Kiel (ots) - Am Donnerstagmorgen kam es in der Jungmannstraße zu
einem Nachbarschaftsstreit, bei dem ein 37-Jähriger seinen Nachbarn
mit einem Messer bedrohte. Zwei eingesetzte Polizeibeamte des 2.
Polizeireviers mussten im Rahmen des Einsatzes ihr Pfefferspray
einsetzen und den Schusswaffengebrauch androhen. Der Mann konnte
überwältigt werden und wurde ins Polizeigewahrsam gebracht.

Gegen 10:15 Uhr meldete sich ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses
der Jungmannstraße bei der Einsatzleitstelle und schilderte, dass
sein Nachbar ihn mit einem Messer bedrohen und bepöbeln würde. Er
habe damit auch auf seine Wohnungseingangstür eingestochen und diese
dabei erheblich beschädigt.

Ein Streifenwagen des 2. Polizeireviers eilte zu dem Einsatzort
und traf vor dem genannten Haus auf einen 37-Jährigen, der ein
Einhandklappmesser in der Hand hielt. Die Polizeibeamten riefen dem
Mann zu, er solle sofort das Messer weglegen. Dies machte er jedoch
nicht. Während der eine Beamte sein Pfefferspray einsetzte, zog der
Andere umgehend seine Dienstwaffe und drohte den Schusswaffengebrauch
an.

Der 37-Jährige behielt trotz des Pfeffersprayeinsatzes weiterhin
sein Messer in der Hand und entfernte sich langsam von den Beamten.
Die Polizisten setzten erneut ihr Pfefferspray ein. Nach wenigen
Metern kniete sich der Mann nieder, schmiss das Messer weg und ließ
sich widerstandslos festnehmen. Die eingesetzten Beamten brachten ihn
ins Polizeigewahrsam. Bei dem Vorfall kamen weitere Streifenwagen zum
Einsatz, die den Einsatzort weiträumig absperrten. Warum es zu den
Nachbarschaftsstreitigkeiten gekommen ist, müssen die weiteren
Ermittlungen ergeben.

Janina Ritter




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