Kiel: Dieser Jahreswechsel hätte fast hinter "schwedischen Gardinen" stattgefunden

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03. Januar 2018, 14:53 Uhr

Kiel (ots) - Gegen 29-jährigen Reisenden lag ein Haftbefehl vor -
Endstation Bundespolizei.

Am vergangenen Samstag, 30.12.2017, führten Beamte der
Bundespolizei im Kieler Hafen Einreiseüberwachungen durch. Bei der
Überprüfung von Reisenden, die gerade mit der Fähre aus Norwegen
angekommen waren, hatten die Bundespolizisten den richtigen Riecher.
Ein junger Mann aus dem Rheinland wurde um seine Identitätspapiere
gebeten, das Ergebnis hatte es in sich. Der 29-jährige war 2016 wegen
Betruges zur Zahlung einer Summe in Höhe von 2700,- Euro verurteilt
worden, war dann aber wohl verzogen, ohne zu zahlen. Demzufolge wurde
der Strafbefehl zur Strafvollstreckung ausgeschrieben. Mit einer
Kontrolle an der Fähre nach bzw. aus Norwegen hatte er aber nicht
gerechnet. Nun war guter Rat teuer, denn die Beamten nahmen ihn mit
zur Dienststelle. Da er jedoch in Begleitung eines Bekannten
unterwegs war, bat er Diesen um Unterstützung. Der Bekannte
begleitete ihn also in die Dienststelle der Bundespolizei, der
Haftbefehl wurde angefordert und eröffnet. Anschließend wurde die
Summe von 2700 Euro auf den Tisch geblättert, die Löschung der
Ausschreibung wurde veranlasst und die beiden Männer konnten die
Dienststelle wieder verlassen. Ob dem 29-jährigen am darauffolgenden
Tag noch nach einer Sylvesterfeier zumute war, ist nicht bekannt.




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Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
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E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
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Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

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