Kiel: Bundespolizei musste Streit im Hauptbahnhof schlichten

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15. Oktober 2019, 10:53 Uhr

Kiel (ots) - Angetrunkener 60-jähriger beleidigt lautstark
Verkäufer in Schnellrestaurant.

Montagnachmittag, 14.10.2019, meldeten sich besorgte Reisende bei
der Bundespolizei im Kieler Hauptbahnhof und berichteten von einer
lautstarken Auseinandersetzung, die ausarten könnte, der Mann werfe
bereits mit Tabletts um sich. Eine Streife begab sich sofort zu dem
genannten Schnellrestaurant und wurde auf einen Mann hingewiesen, der
gerade den Bahnhof in Richtung Sophienblatt verlassen wollte. Der
Mann wurde durch die Bundespolizisten angesprochen und nach den
Gründen für sein Verhalten in dem Schnellrestaurant befragt. Er
reagierte aggressiv und ließ eine verbale Schimpfkanonade mit
übelsten Ausdrücken über die Verkäufer des Restaurants folgen. Da er
sich nicht beruhigen ließ und sich erneut auf das Schnellrestaurant
zubewegte, nahmen die Bundespolizisten ihn zur weiteren Klärung mit
in ihre Diensträume. Die Nachfrage, ob er Alkohol getrunken habe,
bejahte er, ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab "sportliche" 2,72
Promille. Nach Anzeigenerstattung wegen Hausfriedensbruch,
Beleidigung sowie Sachbeschädigung gab der Mann an, nochmals zu dem
Schnellrestaurant gehen zu wollen, deshalb sahen die Bundespolizisten
sich veranlasst, ihn nochmals eindringlich über sein Verhalten zu
belehren und erteilten dem 60-jährigen einen Platzverweis für den
Kieler Hauptbahnhof für die folgenden 24 Stunden. Um es nicht zu
einer erneuten Auseinandersetzung kommen zu lassen, begleiteten die
Beamten den Mann aus dem Bahnhof heraus. Alter schützt vor Torheit
nicht.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressesprecher
Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
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"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

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