Kiel: 21-jähriger war zur Festnahme ausgeschrieben

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19. Oktober 2019, 12:53 Uhr

Kiel (ots) - Bundespolizisten führten Kontrollen im Ostuferhafen
durch und hatten "den richtigen Riecher".

Freitagnachmittag, 18.10.2019, führten Bundespolizisten im Kieler
Ostuferhafen Kontrollen durch und landeten einen Treffer. Ein
21-jähriger Litauer, der mit der Fähre aus Klaipeda eingereist war,
war 2018 in Niedersachsen wegen gewerbsmäßigen Diebstahls in zwei
Fällen zur Festnahme ausgeschrieben worden. In den Diensträumen der
Bundespolizei wurde dem Mann mit Hilfe eines Dolmetschers der
Haftbefehl eröffnet, der zwei Alternativen enthielt. Entweder der
21-jährige zahle knapp 4.500 Euro oder er würde für die nächsten 143
Tage hinter schwedischen Gardinen verbringen. Der Litauer schluckte
zweimal, zuckte mit den Achseln, deutete auf seine mehr oder weniger
leeren Taschen und wurde anschließend im Laufe des Abends durch die
Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressesprecher
Gerhard Stelke
Telefon: 0431 98 071 119
mobil : 0171 24 72 898
E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
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Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
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"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
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Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

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