Henstedt-Ulzburg - Vorbild geht anders: ABC-Schützen beobachten bei Verkehrserziehung diverse Verstöße

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11. September 2019, 15:53 Uhr

Bad Segeberg (ots) - Während eines Ausflugs zur Verkehrsprävention
am Mittwoch, den 11.09.19, stellten Polizei und Grundschüler diverse
Verstöße fest. Ein Präventionsbeamter der Polizeidirektion Bad
Segeberg wollte den Schülern einer ersten Klasse in Henstedt-Ulzburg
heute eigentlich zeigen, wie man sich im Straßenverkehr richtig
verhält. Zusammen mit den ABC-Schützen stellte er sich an der
Fußgängerampel Hamburger Straße / Krambekweg auf. Während der
Präventionsbeamte den kleinen Jungen und Mädchen zeigen wollte, wie
man sich an einer Ampelanlage richtig verhält, missachteten insgesamt
acht Autofahrer die Lichtzeichen der dortigen Ampelanlage. Fünf
Autofahrer missachteten das Rotlicht. Drei Autofahrer beschleunigten
noch einmal, als die Ampel bereits Gelb zeigte. Die Polizei macht
deutlich: Der Schulanfang ist erst wenige Wochen her. Die kleinen
Jungen und Mädchen sind im Straßenverkehr noch ungeübt. Jeder
Verkehrsteilnehmer ist zur Vorsicht und gegenseitigen Rücksicht
verpflichtet. Derartige Verstöße haben auch rechtliche Folgen: Die
Missachtung des Rotlichts einer Ampelanlage wird mit Bußgeldern bis
zu 200 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten geahndet. § 37
StVO schreibt vor, dass bei Gelblicht vor der Ampel auf das nächste
Zeichen zu warten ist. Wer bei Gelblicht trotzdem weiterfährt, muss
mit einem Verwarngeld rechnen. Die Polizei nimmt die geschilderten
Beobachtungen zum Anlass, die Überwachung der Schulwege weiter zu
intensivieren.




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