Heide: Widerstand nach Unfallflucht in betrunkenem Zustand

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11. Februar 2019, 10:53 Uhr

Heide (ots) - Sonntagabend hat ein Hamburger in Heide unter dem
Einfluss von Rauschmitteln stehend einen Verkehrsunfall verursacht
und ist anschließend geflüchtet. Nach seiner Festnahme leistete der
Mann erheblichen Widerstand und kam ins Polizeigewahrsam.

Kurz vor 21.00 Uhr war der Beschuldigte mit einem BMW auf dem
Fritz-Thiedemann-Ring aus Richtung der Hamburger Straße kommend
unterwegs. Er führte seinen Wagen in Schlangenlinien, geriet über die
Mittellinie und kollidierte in Höhe der Kreuzung zur Dorfstraße mit
einem entgegenkommenden Passat. Einem sich vor dem VW Passat
befindenden Autofahrer war es gerade noch gelungen, dem BMW
auszuweichen. Der Unfallverursacher kümmerte sich nicht um das
Geschehen, sondern setzte seinen Weg unbeirrt fort. Der unversehrt
davon gekommene Verkehrsteilnehmer nahm darauf die Verfolgung des
Flüchtigen bis in die Nowogarder Straße auf. Hier stellte der
Beschuldigte seinen PKW ab und verließ diesen. Kurz nachdem eine
Streife den verlassenen Wagen aufgesucht hatte, erschien der
40-jährige, offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol stehende
Hanseat ebenfalls. Zur Identitätsfeststellung brachten die
Einsatzkräfte den Mann auf das Heider Revier, wo der Unfallflüchtige
sich zunehmend unkooperativ und aggressiv verhielt. Er beleidigte die
Polizisten und schlug und spuckte nach ihnen, so dass die Beamten den
Betrunkenen schließlich zu Boden brachten und ihm Handfesseln
anlegten. Am Boden liegend entnahm ein Arzt dem Hamburger eine
Blutprobe - anschließend kam der 40-Jährige zur Verhinderung weiterer
Straftaten in eine Gewahrsamszelle.

In Summe muss sich der Beschuldigte wegen der Gefährdung des
Straßenverkehrs, wegen der Verkehrsunfallflucht, wegen des
Widerstandes, wegen der Beleidigung und wegen des tätlichen Angriffs
auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Zudem fertigten die Polizisten
eine Anzeige wegen des wegen des Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetz, denn der Widerständler hatte Cannabiskraut
bei sich.

An den Unfallfahrzeugen dürften sich die Schäden auf insgesamt
etwa 14.000 Euro belaufen.

Merle Neufeld




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