Gemeinsame Pressemitteilung von Landespolizei und Bundespolizei zum Tag der Deutschen Einheit: Landes- und Bundespolizei bereiten sich auf den Tag der Deutschen Einheit vor

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30. September 2019, 11:13 Uhr

Kiel (ots) - Die Polizeidirektion Kiel wird mit
Unterstützungskräften aus dem gesamten Land Schleswig-Holstein sowie
dem Bundesgebiet die Sicherheit zum Tag der Deutschen Einheit
gewährleisten. Aus polizeilicher Sicht ist insbesondere auf die
sichere An- und Abreise und den sicheren Aufenthalt auf den
Veranstaltungsflächen sowie auf Verkehrsbeeinträchtigungen,
Sperrbereiche und das Drohnenverbot hinzuweisen.

Der Leiter der Polizeidirektion Kiel, LPD Jürgen Funk, zum
Polizeieinsatz: "Wir gehen von einem friedlichen Volksfest und
störungsfreien Protokollveranstaltungen aus. Um dies polizeilich zu
gewährleisten, bereiten wir einen umfangreichen Einsatz vor. Die
Einsatzmaßnahmen rund um den Tag der Deutschen Einheit stellen den
größten Polizeieinsatz in Kiel in diesem Jahr dar. Wir werden dabei
auch von Polizeikräften aus anderen Bundesländern und von der
Bundespolizei unterstützt."

Sichere An- und Abreise

Ähnlich wie zur Kieler Woche wird es am 02. und 03.10. in der
Innenstadt eng. Wir bitten die Besucherinnen und Besucher die (am
03.10. kostenfreien) ÖPNV-Angebote bzw. P+R-Möglichkeiten zu nutzen.
Durch den Veranstalter wird auch die Verkehrsinfo-App "NUNAV"
genutzt. Tipps zur Anreise finden sich im Programmheft der
Staatskanzlei ab S. 90 unter www.mut-verbindet.de Die Bundespolizei
sorgt für sichere Bahnreisen zum Bürgerfest, natürlich in enger
Kooperation mit den Sicherheitspartnern. "Wir rechnen mit vollen
Zügen im Regionalverkehr von und nach Kiel", sagt LPD Jürgen Kepura,
Einsatzleiter der Bundespolizei. Er rät dazu, Hektik und Gedränge in
Zügen und auf Bahnsteigen zu meiden. "Umsicht, Aufmerksamkeit und
Gelassenheit machen das Reisen entspannter und sorgen auch für
Sicherheit im Öffentlichen Personen- und Nahverkehr."

Sicherer Aufenthalt

Auch zum Tag der Deutschen Einheit gilt selbstverständlich, dass
Waffen und andere gefährliche Gegenstände nichts auf einem Volksfest
zu suchen haben. Das gilt bereits auf dem Weg dorthin, einschließlich
der Anreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Polizei wird bei
den Veranstaltungen Präsenz zeigen, um friedliche und störungsfreie
Feierlichkeiten zu gewährleisten und für hilfesuchende Bürgerinnen
und Bürger schnell erreichbar zu sein. Wer polizeiliche Hilfe
braucht, erhält diese über den Notruf 110 und bei den eingesetzten
Polizistinnen und Polizisten vor Ort. Außerdem werden mobile Wachen
an der Kiellinie (Reventloubrücke) sowie am Kleinen Kiel
(ABK-Häuschen) aufgestellt.

Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrbereiche

Um die protokollarischen Veranstaltungsorte Schifffahrtsmuseum,
St. Nikolai-Kirche und Sparkassenarena werden Sicherheitsbereiche
eingerichtet, die verkehrsfrei gehalten und abgesperrt werden. Die
Einrichtung dieser Sicherheitsbereiche beginnt in der Nacht vom 02.
auf den 03.10. und wird nur so lange wie nötig aufrechterhalten
werden. Für Anwohner in dem betroffenen Bereich wird
selbstverständlich der Zugang zu ihren Wohnungen bzw. das Verlassen
der Wohnungen möglich sein. Wir bitten zur einfacheren Abwicklung vor
Ort um das Mitführen eines Ausweisdokumentes mit Adressangabe. Die
Beeinträchtigung der Bürgerinnen und Bürger durch polizeiliche
Sicherheitsmaßnahmen werden wir auf das absolut notwendige Maß
beschränken, bitten für die Einschränkungen aber zugleich um
Verständnis.

Auch in den Bereichen Düsternbrooker Weg und Kiellinie muss mit
Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Zu allen Einschränkungen
sind bereits auf der Internetseite www.mut-verbindet.de (Reiter
"Anwohner") umfangreiche Informationen veröffentlicht worden.
Außerdem hat die Staatskanzlei ein Bürgertelefon unter

0431 - 988 8444 eingerichtet.

Aktuell liegen der Polizei Anmeldungen für mehrere Demonstrationen
vor, die am 03.10.2019 stattfinden sollen. Aufgrund dieser
Demonstrationen ist mit weiteren temporären
Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt zu rechnen.

Für den Bootsverkehr auf der Kieler Förde wird es Beschränkungen
in den Abendstunden des 02.10 und des 03.10. geben. Dazu hat die
Hafenbehörde hier zwei Bekanntmachungen mit allen Details
veröffentlicht: https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/ortsrecht_b
ekanntmachungen/bekanntmachungen.php

Drohnenverbot und Flugbeschränkung

Es besteht ohnehin ein generelles Flugverbot für Drohnen über
Menschenansammlungen, Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften,
den Verfassungsorganen, Bundes- und Landesbehörden und weiteren. Am
02. und 03.10. gilt im Stadtgebiet Kiel darüber hinaus auch ein
Mitführverbot für Drohnen. Am 03.10.2019 gilt zudem eine
Flugbeschränkung über fast dem gesamten Stadtgebiet. Allen, außer den
Sicherheitsbehörden, ist es dann verboten, mit Flugzeugen,
Hubschraubern, Flugmodellen oder Drohnen zu fliegen. Davon ist auch
der Flugplatz Holtenau betroffen. Verstöße gegen die Flugbeschränkung
sind strafbar. Besondere Informationen für Luftfahrzeugführer sind
bereits veröffentlicht worden. Am 02.10 und 03.10. werden
Polizeihubschrauber und eine Polizei-Drohne zum Einsatz kommen.

Aktuelle Sicherheitshinweise wird es am 02. und 03.10. auch über
die Twitterkanäle von Landespolizei (@SH_Polizei) und
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt (@bpol_kueste) geben.




Rückfragen bitte an:
Torge Stelck
Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration
Schleswig-Holstein
Landespolizeiamt
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon: +49 (0)431 160 61400
E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

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