Erste Ergebnisse ROADPOL Safety Days 2021

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24. September 2021, 15:08 Uhr

Kiel (ots) -

Auch anlässlich der zweiten ROADPOL Safety Days (16-22 September), einer Kampagne des Netzwerks Europäischer Verkehrspolizeien, fanden europaweit eine Vielzahl von Aktivitäten statt, um die Zahl der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Menschen zu senken.

Ziel der Kampagne ist die Senkung der schweren und vor allem tödlichen Verkehrsunfälle auf den Straßen Europas auf Null, zumindest an einem Tag.

Durch Präventionskampagnen, Kontrollmaßnahmen und Botschaften in den sozialen Netzwerken sollen die Verkehrsteilnehmer ihr eigenes Verhalten reflektieren und sich an die Regeln im Straßenverkehr halten.

Die Polizeien Europas legten dieses Jahr ihr Hauptaugenmerk auf zu schnelles Fahren, Abstandsunterschreitungen und Ablenkung im Straßenverkehr. Insbesondere die verbotene Nutzung von Mobiltelefonen bei Autofahrern, Radfahrern aber auch Fußgängern stand hierbei im Fokus.

2021 wurden im Rahmen der ROADPOL Safety Days die tödlichen Verkehrsunfälle in den ROADPOL Mitgliedsländern am 21. September gezählt.

Leider konnten auch dieses Jahr nicht alle Länder NULL Verkehrstote melden. 28 Menschen verloren an diesem Tag nach bisherigem Stand ihr Leben auf Europas Straßen. Allerdings konnten auch 11 Länder NULL Verkehrstote verzeichnen (im Vorjahr 16).

Somit werden Europas Polizistinnen und Polizisten im kommenden Jahr ihre Bemühungen nochmals verstärken, um an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer zu appellieren.

In Deutschland starben 4 Menschen im Straßenverkehr (in Hessen und Bayern). Dies ist im Vergleich zu den Vorjahren zwar ein erfreulicher Rückgang, aber es sind eben immer noch vier zu viel. "Jeder Tote im Straßenverkehr ist einer zu viel" so ROADPOL Präsident Volker Orben. "Wir müssen uns alle für eine Zukunft ohne Verkehrstote einsetzen. Das ist nicht einfach, aber eine unserer Prioritäten muss jetzt sein, immer mehr Menschen mit unseren Botschaften zu erreichen, damit jede Art von Zuwiderhandlung im Straßenverkehr von der Gemeinschaft als unsozial und damit inakzeptabel betrachtet wird.

So lange Menschen auf Europa's Straßen sterben, wird ROADPOL die ROADPOL Safety Days fortführen - und wir werden nicht aufgeben und alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um JEDEN Tag zu einem Tag ohne Verkehrstote zu machen."

Rückfragen bitte an:

Marcel Schmidt - Pressesprecher -
Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration
Schleswig-Holstein
Landespolizeiamt
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon: +49 (0)431 160 61420
E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

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