Ergebnis der TIS23.378 Verstöße in einer Woche

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08. April 2019, 14:53 Uhr

Kiel (ots) - Die Landespolizei Schleswig-Holstein hat in der
vergangenen Woche einen besonderen Schwerpunkt der
Verkehrssicherheitsarbeit auf die Überwachung der zulässigen
Höchstgeschwindigkeiten und sogenannter Aggressionsdelikte, also
Rasen und Drängeln im Straßenverkehr, gelegt.

Dabei wurden im Laufe der Woche insgesamt 23.378 Tempoverstöße
festgestellt. Die Landespolizei sieht sich dadurch in ihrer
Schwerpunktsetzung bestätigt. Herausragend im negativen Sinne war
eine Feststellung in Büttel (Kreis Steinburg): Hier war ein
PKW-Fahrer statt erlaubter max. 80 km/h mit 161 km/h unterwegs. Ihn
erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 600 EUR, zwei Punkte im
Verkehrszentralregister und drei Monate Fahrverbot.

Das Ziel der Kontrollmaßnahmen der Landespolizei ist es, die
Hauptunfallursache nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit zu
bekämpfen und das Geschwindigkeitsniveau insgesamt zu senken. Nicht
angepasste und überhöhte Geschwindigkeit ist eine der
Hauptunfallursachen. Außerdem spielt die Geschwindigkeit auch eine
entscheidende Rolle bei der Schwere der Unfälle, die andere Ursachen
haben.

Bei der vergangenen Kontrollaktion im Frühjahr 2018 waren rund
21.235 Verstöße festgestellt worden.

Wie bereits im vergangenen Jahr erfolgten die Kontrollen zwar ohne
einen medienwirksamen "Blitzmarathon" an einem konzentrierten
Kontrolltag, trotzdem aber im Rahmen des europäischen
TISPOL-Verbundes. Die Polizeidirektionen haben im Rahmen der
Verfügbarkeit die Kontrolltätigkeiten mit den Überwachungsanlagen
verstärkt.

Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen Schleswig-Holsteins
insgesamt 122 Menschen, fast 16.000 sind verletzt worden. Die
Landespolizei Schleswig-Holstein setzt daher zur Senkung der
Unfallzahlen und Reduzierung der Unfallfolgen auf fortlaufende
Überwachungs- und Aufklärungsarbeit, um Risiken und Folgen des
Fehlverhaltens im Straßenverkehr deutlich zu machen und repressiv
gegen Verstöße vorzugehen.

Zum Hintergrund von TISPOL: TISPOL (Traffic Information System
Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die
Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das
Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und
Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen
sind u.a. Geschwindigkeit, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und
auch der gewerbliche Güter- / Personenverkehr.




Rückfragen bitte an:
Torge Stelck
Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration
Schleswig-Holstein
Landespolizeiamt
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon: +49 (0)431 160 61400
E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

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