Durchsuchung nach Ermittlungen wegen des Verdachts gewerbsmäßiger Einschleusung und Urkundenfälschung

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25. April 2019, 15:03 Uhr

Stralsund (ots) - Im Rahmen eines bei der Staatsanwaltschaft
Neubrandenburg anhängigen Ermittlungsverfahrens erfolgte am heutigen
Vormittag (25. April 2019) ein Schlag gegen mutmaßlich gewerbsmäßige
Schleuser. In den Vormittagsstunden durchsuchten rund 200 Beamte der
Bundespolizei, der Zollverwaltung sowie der Landespolizei
Mecklenburg-Vorpommern im Auftrag der Staatsanwaltschaft
Neubrandenburg insgesamt neun Objekte in Mecklenburg-Vorpommern.

Bei den Durchsuchungsobjekten handelte es sich um Baustellen sowie
Wohn- und Geschäftsräume in Rostock, Neubrandenburg, Greifswald sowie
in Wustrow, Saal und in Burg Stargard.

Hier kamen Kräfte der Bundespolizeiinspektionen Stralsund, Rostock
und Pasewalk, der Bundespolizeiabteilung Ratzeburg, eine
Diensthundestaffel der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt
(bestehend aus sechs Diensthundeführern mit Diensthunden) sowie ein
Polizeihubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf zum
Einsatz. Die polizeilichen Maßnahmen der Bundespolizei wurden durch
Einsatzkräfte der Hauptzollamtes Stralsund und der Polizeiinspektion
Anklam unterstützt.

Die Durchsuchungsmaßnahmen erfolgten im Rahmen eines seit Ende des
Jahres 2018 durch die Bundespolizeiinspektion Stralsund geführten
umfangreichen Ermittlungsverfahrens gegen zwei 33 und 42 Jahre alte
montenegrinische und einen 34-jährigen ukrainischen
Staatsangehörigen. Die drei Männer stehen im Verdacht, für unerlaubt
eingereiste ukrainische Staatsangehörige den Aufenthalt und die nicht
selbständige (illegale) Arbeitsaufnahme im Handwerksgewerbe
organisiert zu haben. Zudem sollen sie die Drittausländer zur
Vortäuschung eines sowohl rechtmäßigen Aufenthaltes im Bundesgebiet
als auch der legalen Arbeitsaufnahme mit gefälschten
Ausweisdokumenten ausgestattet haben.

Im Ergebnis des Einsatzes konnten einzelne Verstöße gegen
bestehende Sozialvorschriften festgestellt und umfangreiche
Beweismittel - Geschäftsunterlagen, Bescheinigungen, Mobiltelefone
sowie Computertechnik - sichergestellt werden. Diese Beweismittel
werden jetzt ausgewertet. Die Ergebnisse fließen in das laufende
strafrechtliche Ermittlungsverfahren ein.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Stralsund
Manina Puck
Telefon: 03831 28432 - 803 o. Mobil 0172-5110961
Fax: 03831 - 3068918
E-Mail: manina.puck@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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