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Bundespolizei sucht Zeugen - Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

vom

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erstellt am 22.Sep.2017 | 15:03 Uhr

Neubrandenburg (ots) - Neubrandenburg - Am 21.09.2017, gegen 13:35
Uhr überfuhr eine Regionalbahn, auf der Fahrt von Neubrandenburg nach
Neustrelitz im Bereich Neubrandenburg Hinterste Mühle mehrere
Hindernisse.

Der oder die Täter hatten einen Baumstamm, von einem neben dem
Gleis befindlichen Holzstapel, quer über die Gleise und mehrere
Steine auf die Schienen gelegt. Die heranfahrende Regionalbahn
erfasste den Baumstamm mit dem Schienenräumer und zertrümmerte
diesen. Auch die aufgelegten Schottersteine hat der Zug glücklicher
Weise überfahren ohne dass Schlimmeres passiert ist. An der
Regionalbahn entstand Schaden, sie konnte aber im Einsatz bleiben.
Bahnreisende wurden nicht verletzt. Eine unmittelbar eingeleitete
Fahndung nach den Tätern im Nahbereich verlief negativ.

Die Stralsunder Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und
bittet um Hinweise. Wer hat Personen in der Zeit von 12:30 - 13:35
Uhr an/in den Gleisen in Neubrandenburg - Hinterste Mühle beobachtet
und kann sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Stralsund unter der
Rufnummer 03831 / 28432 0 entgegen.

Die Bundespolizei warnt vor dem unberechtigten Betreten von
Bahnanlagen. Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz und ein
Verstoß gegen das Betretensverbot ist kein Kavaliersdelikt. Die
Gefahren werden nicht nur von Kindern unterschätzt. Die Anhalte- bzw.
Bremswege der Züge sind je nach Geschwindigkeit sehr lang. Weiterhin
ist die Sogwirkung von vorbeifahrenden Zügen nicht zu unterschätzen.
Personen die sich bei Durchfahrt des Zuges zu nah am Gleis aufhalten
können mitgerissen werden oder das Gleichgewicht verlieren und sich
dabei schwere Verletzungen zuführen. Insbesondere beim Auflegen von
Steinen können scharfkantige Splitter unkontrolliert herumfliegen und
schwere Verletzungen und Sachschäden verursachen. Das Bereiten von
Hindernissen stellt in der Regel den Straftatbestand eines
gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gem. § 315 StGB dar und
wird als solches strafrechtlich verfolgt.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Stralsund
Bearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit
Uta Bluhm
Telefon: 03831 28432 - 106
Fax: 03831 3068918
E-Mail: uta.bluhm@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Stralsund, übermittelt durch news aktuell

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