Brunsbüttel: Seeunfall unter Alkoholeinfluss

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16. Mai 2019, 09:13 Uhr

Brunsbüttel (ots) - In der Nacht zu heute ist es während des
Auslaufens eines Schiffes aus der alten Schleuse in Brunsbüttel zu
einer Kollision mit der Mole gekommen. Wie sich herausstellte, war
der Kapitän des Motorschiffes erheblich alkoholisiert.

Um 0.30 Uhr teilte die Verkehrszentrale NOK dem
Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel mit, dass das unter der Flagge
von Zypern fahrende Schiff "Beethoven" im Zuge des Auslaufens aus der
alten Schleuse in Brunsbüttel mit der Mole II kollidiert war. Dabei
entstanden an drei Dalben und dem Mauerwerk Schäden. Am Schiff selbst
kam es zu Farbabrieb. Der Tanker ging zunächst auf die
Nord-Westreede, wo die Besatzung des Polizeibootes "Vossbrook" die
Seeunfallaufnahme durchführte. Nach der Erstmeldung gingen die
Beamten zunächst von einem technischen Ausfall aus. An Bord stellten
sie bei dem Kapitän jedoch deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Ein
darauf durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,97
Promille. Die Polizisten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und
zogen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.500 Euro ein. Zudem
fertigten sie eine Strafanzeige wegen der Gefährdung des
Schiffsverkehrs infolge des Genusses alkoholischer Getränke.

Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft
ordnete ein Weiterfahrverbot bis zur Klassenbestätigung und der
ordnungsgemäßen Besetzung an.

Merle Neufeld




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