Brunsbüttel: Neue Fakten im Vermisstenfall

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17. Oktober 2019, 16:03 Uhr

Brunsbüttel (ots) - In dem Fall der vermissten 41 jährigen Frau
und ihres 8 jährigen Sohnes verdichten sich die Hinweise für ein
gezieltes Abtauchen aus dem Lebensumfeld. Die Kriminalpolizei konnte
ermitteln, dass die Frau vor ihrem Verschwinden ihr Konto und das
ihres Sohnes leergeräumt hatte. Zudem hatte die Frau ihre kompletten
Ausweispapiere dabei. Einige Tage zuvor hatte sie ihr Auto für eingie
Tausend Euro verkauft. Sehr erschwerend kam noch hinzu, dass die Frau
einen Tag nach ihrem Abtauchen eine Haftstrafe von einem Jahr und 6
Monate hätte antreten müssen. Die Strafe war durch einige
Betrugsdelikte zustande gekommen. Am heutigen Tag hat sich bei der
Kripo zudem ein Zeuge gemeldet, dem die Vermisste vor einigen Tagen
einige Sachen verkaufen wollte und ihm gegenüber auch ein Absetzen
erwähnt hat. Ein Suizid in der Elbe wird durch diese Fakten immer
unwahrscheinlicher. Die Kriminalpolizei hat nach Veröffentlichung der
Fotos bereits einige Hinweise erhalten, die zum Teil noch überprüft
werden. Der Aufenthaltsort von Mutter und Sohn ist nach wie vor
unbekannt. Das Handy der Frau ist abgeschaltet. Die Bevölkerung wird
auch weiter um Hinweise auf die beiden vermissten Personen gebeten.
Weitere Auskünfte werden in Absprache mit der zuständigen
Staatsanwaltschaft nicht erteilt.

Stefan Hinrichs




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Stefan Hinrichs
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