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Brunsbüttel: Hausfriedensbruch im Freibad endete mit Einlieferung ins Krankenhaus

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Kreis Dithmarschen (ots) - An diesen "Besuch" im Freibad Ulitzhörn werden drei Brunsbüttelerinnen im Alter von 23 bis 36 Jahren sicher noch so manches Mal zurückdenken: Sie standen am frühen Donnerstagmorgen vor vier Uhr zwangsläufig vor verschlossener Tür, wollten aber dennoch ein Bad nehmen. Also kletterten sie über die Umzäunung der Anlage.

Als sie den umzäunten Bereich dann wieder verlassen wollten, verletzte sich die 30-Jährige an der linken Hand. Sie blieb mit dem Ringfinger an der Zaunspitze hängen und rutschte ab. Die Wunde war so gravierend, dass ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden musste. Ein RTW brachte die Verletzte in ein nahes Krankenhaus.

Für alle drei Frauen haben die nächtlichen Badefreuden ein rechtliches Nachspiel: Das Polizeirevier Brunsbüttel ermittelt gegen sie wegen Hausfriedensbruch (§ 123 StGB). Geschädigt ist die Stadt Brunsbüttel. Besser wäre es jedenfalls gewesen, wenn sich die Frauen vorher nach den offiziellen Öffnungszeiten erkundigt und das Freibad auf legale Weise aufgesucht hätten.

Nachahmenswert ist das, was sich die Brunsbüttelerinnen geleistet haben, mit Sicherheit nicht: "Nachts ist ein öffentliches Freibad naturgemäß nicht besetzt. Deshalb gibt es zu der Zeit dort auch keine Badeaufsicht, die eingreifen könnte, wenn jemand im Wasser in Not gerät", betont Polizeisprecher Hermann Schwichtenberg. Nicht nur, weil es sich nicht gehöre und weil der Stadt Brunsbüttel Benutzungsgebühren entgingen: "Die Anlage zur Unzeit zu benutzen, bedeute auch immer, ein erhöhtes gesundheitliches Risiko einzugehen."

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Itzehoe Pressestelle Heise / Schwichtenberg Telefon: 04821 / 602 2010 E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

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erstellt am 12.Aug.2013 | 10:47 Uhr

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