Brunsbüttel: Fischkutter muss deutsches Hoheitsgebiet verlassen

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08. März 2018, 12:43 Uhr

Brunsbüttel (ots) - Bei der Kontrolle eines Fischkutters nördlich
von Helgoland am Mittwoch hat die Besatzung eines Polizeibootes
Mängel an der Maschinenanlage festgestellt und daraus resultierend
einen Platzverweis gegenüber der Besatzung ausgesprochen.

Um 11.30 Uhr führten Beamte des Polizeibootes Helgoland etwa elf
Seemeilen nördlich von Helgoland auf dem niederländischen Fischkutter
"Tina Adriana" eine fischereirechtliche Kontrolle durch. Neben der
Überprüfung des Fanges und der geltenden Rechtsvorschriften auf dem
Fischereifahrzeug inspizierten die Polizisten die Maschinenanlage und
entdeckten dabei, dass eine vorgeschriebene Verplombung der
Antriebsanlage nicht stattgefunden hatte. Eine Manipulation zur
Erhöhung der Antriebsleistung wäre damit möglich gewesen, war vor Ort
jedoch nicht feststellbar. Die Besatzung des Fischkutters erhielt
durch die Wasserschutzpolizei nach Rücksprache mit dem zuständigen
Fischereiamt einen Platzverweis und musste das deutsche Hoheitsgebiet
verlassen. Voraussichtlich wird in den Niederlanden von den dort
zuständigen Behörden eine Leistungsmessung/Überprüfung angeordnet.

Merle Neufeld




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