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BPOLD-BBS: Bundespolizei nimmt gesuchten Schleuser fest

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Flensburg (ots) - Heute Morgen haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock einen 35-jährigen irakischen Staatsangehörigen in Flensburg festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, zusammen mit anderen Beschuldigten gewerbsmäßig Ausländer in das Bundesgebiet eingeschleust zu haben. Die Ermittlungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hannover. Die Beamten durchsuchten die Wohnung des Irakers und stellten umfangreiches Beweismaterial, darunter mehrere Mobiltelefone, Computer und Unterlagen, sicher. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, für mehrere Einschleusungen von irakischen Flüchtlingen über die Türkei nach Griechenland verantwortlich zu sein. Die Flüchtlinge wurden dann über Italien und Österreich nach Deutschland bzw. weiter nach Skandinavien geschleust. Für die Schleusungen kassierte der Iraker 3500 bis 5000 Euro pro Person. Der Beschuldigte war 2011 nach Deutschland eingereist und seit 2012 untergetaucht. Jetzt führten die Ermittlungen nach Flensburg, wo die Beamten den mit Haftbefehl Gesuchten festnehmen konnten. Er wurde heute dem Haftrichter in Flensburg vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt Raaberg 6 24576 Bad Bramstedt Matthias Menge Telefon: 04192-502-1010 o. Mobil: 0170/5524591 Fax: 04192-502-9020 E-Mail: matthias.menge (a) polizei.bund.de www.bundespolizei.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.
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erstellt am 01.Mär.2013 | 12:59 Uhr

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