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BPOL-PW: Bundespolizei unterbindet Großschleusung von 14 Personen

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Pasewalk (ots) - Am Samstagmorgen erregte ein vollbesetztes polnisches Taxi auf der BAB 11 die Aufmerksamkeit der Bundespolizisten aus Pasewalk. Auf Höhe der Anschlussstelle Penkun wurde das Stettiner Fahrzeug kontrolliert. Neben dem 29-jährigen polnischen Fahrer befanden sich zusätzlich eine 34-jährige russische Staatsangehörige sowie 4 Kinder im Alter von 1 - 9 Jahren. Sie konnten keine gültigen Reisedokumente sowie Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland vorweisen. Eines der Kinder gehörte nicht zu der hier angetroffenen Familie. Bereits vor Ort konnte im Ergebnis einer ersten Befragung durch die Beamten festgestellt werden, dass sich die Familie dieses Kindes nach ebenfalls erfolgter Einschleusung mit einem Taxi schon in Berlin befindet. Die unverzüglich durch die Beamten eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass neben den auf der BAB 11 festgestellten 5 Personen, noch insgesamt 9 weitere russische Staatsangehörige, davon 5 Kinder, mit insgesamt 2 weiteren Taxen aus Polen nach Deutschland eingeschleust wurden. Diese Personen waren bereits in Berlin durch die Landespolizei festgestellt worden. Alle Personen baten um Asyl. Der im Bereich der BAB 11 festgestellte 9-jährige Junge wurde mit seiner Familie in Berlin zusammengeführt. Die insgesamt 14 russischen Staatsangehörigen wurden dem Landesamt für Asyl und Flüchtlinge Nostorf - Horst sowie der Zentralen Aufnahmestelle in Berlin übergeben. Sie wurden wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise sowie des unerlaubten Aufenthaltes beanzeigt. Der hier festgestellte polnische Taxifahrer wurde vorläufig festgenommen. Er muss sich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern strafrechtlich verantworten. Die Ermittlungen zu weiteren Tatbeteiligten dauern derzeit an und werden durch die Bundespolizei geführt. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk Maik Patzelt Telefon: 03973/2047-21 o. Mobil 0172/5110961 Fax: 03973/204134 E-Mail: Maik.Patzelt@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.
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erstellt am 04.Mär.2013 | 13:11 Uhr

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