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BPOL-KI: Fehmarn / Heiligenhafen: Bundespolizei im Fährhafen war "überbelegt"

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Kiel (ots) - Acht Personen, davon sieben ohne korrekte Papiere beschäftigten fast zeitgleich die Bundespolizei. Sonntagvormittag, 03.03.2013, war bei der Bundespolizei im Fährhafen fast "Land unter". Innerhalb von eineinhalb Stunden hatten die Beamten es mit acht Personen zu tun, gegen die Anzeigen wegen unterschiedlicher Delikte zu erstatten waren. Zuerst wurden im Rahmen einer zollrechtliche Kontrolle eines Pkw 2 Somalier, 53 + 20 Jahre alt, überprüft. Der Ältere konnte sich zwar ordnungsgemäß mit seinem Pass sowie einem Aufenthaltstitel der Schweiz ausweisen, der Jüngere hatte jedoch keine Ausweispapiere bei sich. In der Dienststelle der Bundespolizei stellte sich dann heraus, dass er bereits in der Schweiz polizeilich erfasst ist. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Der 53-jährige Somalier erhielt eine Anzeige wegen "Beihilfe" und konnte anschließend weiterreisen. Zwischen Heiligenhafen und Fehmarn kontrollierte die Bundespolizei etwas später einen Reisebus in Richtung Dänemark. Zwei Iraker, 26 + 27 Jahre alt, sowie ein Marokkaner, 38, konnten dabei keinerlei Ausweispapiere vorlegen. Ein 22 Jahre alter Mann aus der Elfenbeinküste legte bei der Kontrolle seinen Reisepass mit einem Aufenthaltstitel aus Griechenland vor. Bei der Überprüfung der Papiere fanden die Bundespolizisten heraus, dass der Titel aus Griechenland als gestohlen gemeldet wurde. Da fast zeitgleich auch im ICE Richtung Puttgarden zwei Personen ohne Identitätspapiere durch die Bundespolizei kontrolliert wurden, wurden die vier Personen aus dem Reisebus für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in die Dienststelle der Bundespolizei in Lübeck transportiert . Die Ermittlungen dauern an. Bei den beiden Personen aus dem ICE handelt es sich um einen 15-jährigen Afghanen, der nach Abschluss aller Maßnahmen durch Bundespolizisten an eine Jugendhilfeeinrichtung übergeben wird. Bei einer weiteren männlichen Person Ende 20 dauern die Ermittlungen an, da seine Herkunft nicht feststeht. Bereits Freitagabend, 01.03.2013, wurde durch die Bundespolizei im Fährhafen ein Reisebus Richtung Hamburg kontrolliert. Ein mitreisender 17 Jahre junger Mann aus Afghanistan konnte keine Reisepapiere vorlegen. In der Dienststelle der Bundespolizei stellte sich dann heraus, dass er bereits mehrere polizeiliche Einträge in Dänemark und Schweden hatte. Deshalb wurde er gemäß der vertraglichen Abkommen am Samstag an die dänischen Behörden übergeben. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.
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erstellt am 03.Mär.2013 | 17:39 Uhr

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