Älterer Mann beleidigt ausländisches Pärchen Bundespolizei sucht Zeugen!

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26. Oktober 2020, 15:07 Uhr

Scharbeutz (ots) - Der ältere Mann hatte zunächst ein ausländische Pärchen rassistisch beleidigt und dann ein junges Mädchen massiv beleidigt.

Ein 15-jähriges Mädchen fuhr am 07.10.2020 gegen 19:00 Uhr mit dem Zug von Lübeck nach Scharbeutz. Der RB 85 war wie immer um diese Zeit gut besetzt. Die junge Frau bemerkte vor sich auf dem Sitz einen unbekannten älteren Mann, welcher die ganze Zeit vor sich hinredete. Nachdem der Bahnhof Bad Schwartau passiert war fing dieser Mann plötzlich an, ein ausländisches Pärchen rassistisch zu beleidigen. Der Mann wies auf die Nazi hin und in Deutschland würde man deutsch sprechen. Die junge Frau empfand das Verhalten als sehr unangebracht und wandte sich an den Mann mit der Bitte sein Handeln zu unterlassen. Der ältere Mann drehte sich zu dem Mädchen und sagte ihr, das sie Glück hätte, denn er würde keine Frauen schlagen. Stattdessen nahm er das Band seiner und fuhr sich damit entlang des Halses, als würde er diesen abschneiden. Weiterhin sagte er zu ihr, dass man sie vergewaltigen müsste. Die junge Frau bemerkte, dass sie keine Unterstützung von den anderen Reisenden erhielt und lies ängstlich von ihrer gezeigten Zivilcourage ab. In Scharbeutz, verließen sowohl das ausländische Pärchen, der Mann als auch die junge Frau den Zug. Sie lief auf dem schnellsten Weg nach Hause und berichtet weinend ihrer Mutter von dem Geschehen. Wo hin der Mann gegangen war, konnte sie nicht sagen, da die Angst zu groß war. Bei der Polizei in Scharbeutz machte sie am gleichen Abend noch eine Strafanzeige. Die Bundespolizei in Kiel hofft, nicht zuletzt aufgrund des voll besetzten Zuges, den unbekannten Mann zu ermitteln. Die junge Frau beschreibt den unbekannten Mann wie folgt:

   - über 60 Jahre alt
   - ca 1,70m
   - hager
   - Brillenträger
   - hochdeutsch
   - dunkles T-Shirt
   - beide Unterarme tätowiert
   - angetrunken 

Sachdienliche Hinweise zu dem Mann bitte an alle Polizeidienststellen oder an die Bundespolizeiinspektion Kiel Tel.: 0431/ 98 07 1 - 210

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
Michael Hiebert
Telefon: 0431/ 980 71 - 118
Mobil: 0172/ 41 55 241

E-Mail: michael.hiebert@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

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