Rätsel um Leichenteile : Polizei findet erneut Körperteile in Hamburgs Gewässern

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es Körperteile der toten Prostituierten aus Äquatorialguinea sind.

shz.de von
13. August 2017, 15:24 Uhr

Hamburg | Die Wasserschutzpolizei hat am Sonnabend zwei weitere Leichenteile im Hamburger Billhafen gefunden. Sie befanden sich vor der Schleuse und wurden von den Beamten mit einem Boot geborgen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es Körperteile der toten Prostituierten sind, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Die ersten Leichenteile waren am 3. August am Elbstrand an der Hamburger Stadtgrenze zu Wedel aufgetaucht. In Hamburg-Billbrook fand man einen Torso. In Hamburg-Rothenburgsort ist ein Körperteil und in Hamburg-Winterhude bislang vier Körperteile aufgetaucht.

 

Ermittlungen der Mordkommission und die Untersuchungen im Institut für Rechtsmedizin dauern an. Die Ermittler gehen den Angaben zufolge davon aus, dass der Täter die 48-jährige Frau aus Äquatorialguinea zerstückelt und die Körperteile absichtlich über das Stadtgebiet verteilt hat.

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