Segeln : WM-Blitzstart für Berliner Skiffsegler Heil/Plößel

Die Berliner Skiffsegler Erik Heil und Thomas Plößel sind mit dem ersten Tagessieg für das German Sailing Team und einem zweiten Rang dominant in die Weltmeisterschaft vor Auckland eingestiegen. Die Crew vom Norddeutschen Regatta Verein setzte sich zum Auftakt der Qualifikation mit herausragender Leistung an die Spitze des Feldes der 85 olympischen 49er aus 30 Nationen. Die neuseeländischen Top-Favoriten, Olympiasieger und America's-Cup-Gewinner Peter Burling und Blair Tuke liegen nach den ersten beiden von maximal 18 Rennen bis zum Medaillenfinale am 8. Dezember auf Platz elf.

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03. Dezember 2019, 11:00 Uhr

«Wir sind mit der richtigen Seitenwahl zweimal gut ins Rennen gestartet. Ein guter Auftakt», sagte Steuermann Erik Heil, der mit Vorschoter Thomas Plößel 2016 in Rio de Janeiro die Bronzemedaille gewonnen hatte. Als Siebzehnte starteten die jungen Bayern Jakob Meggendorfer in frischen Winden bis 19 Knoten in die Welttitelkämpfe, die für die deutschen 49er-Akteure den Beginn der dreiteiligen nationalen Olympia-Ausscheidung markieren.

Die stark eingestuften Tim Fischer/Fabian Graf (Norddeutscher Regatta Verein/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Justus Schmidt/Max Boehme (Kieler Yacht-Club) wurden zum Auftakt in einem der beiden Rennen disqualifiziert und belegen Rang 80. Die ersten WM-Wettfahrten in der olympischen Frauen-Skiffdisziplin 49erFX und olympischen Mixed-Katamaran Naca 17 mussten in zunehmenden Winden verschoben werden.

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