Brauchtum : Winterzeit auf Alster: Schwäne ziehen um, Fontäne sprudelt

Möwen fliegen über der Alster mit der Alsterfontäne. /dpa
Möwen fliegen über der Alster mit der Alsterfontäne. /dpa

Es wird langsam Winter auf der Alster in Hamburg: Die Alsterfontäne ist am Dienstag abgeschaltet worden, und nächste Woche kommen die Alsterschwäne ins Winterquartier. Die Fontäne auf der Binnenalster hatte seit April gesprudelt, wie der Senat mitteilte. Zur Adventszeit wird an derselben Stelle der traditionelle Weihnachtsbaum aufgestellt, der vom 28. November an leuchten wird.

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12. November 2019, 15:02 Uhr

Für die Alsterschwäne ist am kommenden Dienstag der Umzug ins «kuschelige» Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich geplant. Schwanenvater Olaf Nieß fängt dafür seine Schützlinge vom Boot aus wieder ein. «Die Tiere sind dieses Jahr sehr weit auf der Alster verteilt», sagte der Schwanenvater. «Deswegen werden wir einen etwas größeren zeitlichen Vorlauf benötigen, um sie in Richtung Schleuse zu treiben.» Im April 2020 dürfen die rund 120 Schwäne in ihre angestammten Reviere zurückkehren.

Die Hamburger ehren ihre Alsterschwäne, weil sie als Symbol für die Freiheit und Unabhängigkeit der Hansestadt gelten. Der Legende nach soll es der Stadt wirtschaftlich gut gehen, solange Schwäne auf der Alster schwimmen.

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