Denkmäler : Verjüngter Bismarck soll Ende 2020 auf Hamburg schauen

Das Bismarck-Denkmal in der Hansestadt Hamburg. /Archiv
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Das Bismarck-Denkmal in der Hansestadt Hamburg. /Archiv

Das vom Verfall bedrohte Hamburger Bismarck-Denkmal soll Ende 2020 in neuem Glanz erstrahlen. Alle vorbereitenden Arbeiten seien erledigt, die Förderanträge beim Bund eingereicht, sagte eine Sprecherin des Bezirksamts Mitte am Freitag. Mit einer Höhe von gut 34 Metern ist das Bauwerk das größte Denkmal Hamburgs und zugleich die größte Statue des Eisernen Kanzlers überhaupt.

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18. Mai 2018, 14:24 Uhr

Die Sanierung könnte im März 2019 losgehen. Sie soll ein bis anderthalb Jahre dauern und wird vom Berliner Architektenbüro adb ausgeführt. Die Kosten von 6,5 Millionen Euro soll der Bund übernehmen. Die Stadt will im Gegenzug die gleiche Summe für die Neugestaltung des Alten Elbparks zur Verfügung stellen, die im Anschluss erfolgen soll. Zunächst hatte NDR 90,3 über den geplanten Sanierungsbeginn berichtet.

Das 1906 errichtete Monument des Architekten Johann Emil Schaudt und des Bildhauers Hugo Lederer sollte in Form einer Rolandsstatue eine Huldigung an das Kaiserreich sein. Die Bismarck-Ehrung war in Hamburg von Anfang an umstritten. Obwohl es heute zu den Wahrzeichen der Hansestadt gehört und vom Hafen aus gut sichtbar ist, wurde das Denkmal über Jahre vernachlässigt.

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