Sportpolitik : Vereine können E-Sport als Jugendhilfe anbieten

Teilnehmer eines eSoccer Wettbewerbs halten Controller in der Hand. /Archivbild
Teilnehmer eines eSoccer Wettbewerbs halten Controller in der Hand. /Archivbild

Die Hamburger Sportvereine können E-Sport künftig gemeinnützig anbieten. Für die Clubs ist das vor allem finanziell von Bedeutung, da die im Wettbewerb betriebene Form von Computerspielen rechtlich bislang nicht als Sport, sondern als Spiel eingestuft und somit steuerlich nicht begünstigt ist. Wie der Hamburger Sportbund (HSB) mitteilte, ist es in Absprache mit der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Senioren sowie der Finanzbehörde gelungen, E-Sports bis auf Weiteres im Rahmen der Jugendhilfe umzusetzen.

shz.de von
22. Mai 2019, 08:06 Uhr

«Wir haben großes Interesse, Trends und Strömungen, die unsere Mitgliedsorganisationen betreffen, zu begleiten. Das Thema E-Sports ist schon lange sehr präsent und daher war es uns ein Anliegen, Möglichkeiten zu suchen, die den Vereinen helfen, das Angebot zu erweitern ohne ihre Gemeinnützigkeit zu gefährden», sagte Daniel Knoblich, Geschäftsführer der Hamburger Sportjugend.

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