Hochschulen : Uni plant Sicherheitsmaßnahmen für Luckes nächste Vorlesung

Bernd Lucke, Wirtschaftswissenschaftler und AfD-Mitbegründer, verlässt den Hörsaal der Uni Hamburg. /dpa/Archivbild
Bernd Lucke, Wirtschaftswissenschaftler und AfD-Mitbegründer, verlässt den Hörsaal der Uni Hamburg. /dpa/Archivbild

Der erste Versuch vor einer knappen Woche schlug fehl. AfD-Mitbegründer Bernd Lucke wurde bei seiner ersten Vorlesung seit seiner Rückkehr an die Universität Hamburg niedergebrüllt. Nun bereitet sich die Uni auf die nächste Runde vor.

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22. Oktober 2019, 06:47 Uhr

AfD-Mitbegründer Bernd Lucke wird bei seiner nächsten Vorlesung an der Universität Hamburg am Mittwoch im Falle neuer Tumulte besser geschützt. «Die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Vorlesung und von Herrn Prof. Dr. Lucke sind eng mit der Polizei abgestimmt und von Seiten der Universität ausgeweitet worden», sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Zu Details wollte sie sich nicht äußern. Lucke war bei der ersten Vorlesung nach seiner Rückkehr an die Universität als «Nazi-Schwein» beschimpft, körperlich bedrängt und am Reden gehindert worden. An dem Protest beteiligt waren auch Mitglieder der «Antifaschistischen Aktion» (Antifa).

Ein weiteres Treffen mit der Studierendenvertretung Asta der Universität Hamburg ist nach Angaben der Uni nicht geplant. Der Asta teilte seinerseits in einer automatisieren Mail-Antwort am Montag mit, dass er bis auf weiteres für keinerlei Presseanfragen oder weitere Stellungnahmen zur Verfügung stehe. Am Donnerstag hatte es ein erstes Treffen von Lucke mit drei Vertretern des Asta sowie mit Universitätspräsident Dieter Lenzen gegeben. Danach blieben die Fronten verhärtet.

Die Studierendenvertretung hatte am vergangenen Mittwoch zu einer Kundgebung vor dem Hauptgebäude der Uni aufgerufen, aber anschließend klargestellt, dass er zu den Störungen im Hörsaal nicht aufgerufen hatte. Auf Antrag der AfD-Fraktion soll in der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft am Mittwoch auch über den Vorfall gesprochen werden.

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