Parteien : Tranziska und Regis wollen weiter Grünen-Spitze bilden

Ann-Kathrin Tranziska (Bündnis90/Die Grünen) und Steffen Regis (Bündnis90/Die Grünen). /Archiv
Ann-Kathrin Tranziska (Bündnis90/Die Grünen) und Steffen Regis (Bündnis90/Die Grünen). /Archiv

Kontinuität an der Grüne-Spitze in Schleswig-Holstein? Das Führungsduo Tranziska und Regis will weitermachen. Beide führen den Landesverband seit 2017. Ihre Partei soll künftig vor allem eines.

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20. Oktober 2019, 09:52 Uhr

Schleswig-Holsteins Grüne wählen ihren Landesvorstand am 26. Oktober neu. An der Spitze des Landesverbands wird es voraussichtlich keine Änderungen geben. Die Doppelspitze aus Ann-Kathrin Tranziska und Steffen Regis kandidiert auf einem Landesparteitag in Büsum (Kreis Dithmarschen) erneut. «Nach zwei intensiven und spannenden Jahren fühle ich mich gut eingearbeitet und mittendrin in der Landespartei», sagte Tranziska der Deutschen Presse-Agentur. Geblieben sei die große Motivation «deutlich, öffentlich und mit ganzem Herzen für Chancengleichheit, gegen Rassismus und für Klima- und Naturschutz einzutreten».

Regis sagte der dpa, er sei schon seit jungen Jahren ein politisch denkender Mensch gewesen, aber die gegenwärtige Zeit sei absolut besonders. «Klimakrise, rechter Terror und Menschenfeindlichkeit können mich gar nicht ruhen lassen», sagte er der dpa. Die Gesellschaft stehe vor gravierenden Herausforderungen. «Hier oben im Norden haben wir Grüne mit positiv pragmatischem Stil und klarer Haltung schon viel erreicht.» Er wolle, dass die Grünen «in der ersten Reihe mitspielen und leitende Kraft für eine freiheitliche sozial-ökologische Gesellschaft werden».

Beide haben bislang keine Gegenkandidaten. Sie stehen seit 2017 an der Spitze der Nord-Grünen.

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