Kriminalität : Tatverdächtiger sitzt nach Tod eines Kielers in Haft

Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. /Archiv
Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. /Archiv

Ein 59-Jähriger stirbt nach einem Streit in einer Kieler Wohnung durch Schläge mit einem dumpfem Gegenstand. Der mutmaßliche Täter informiert selbst die Polizei. Nun sitzt der Mann in Haft.

shz.de von
15. April 2019, 13:16 Uhr

Nach einem tödlichen Streit am Wochenende in Kiel befindet sich der 48 Jahre alte mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht habe am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr Haftbefehl wegen Verdachts des Totschlags erlassen, sagte die Leitende Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Montag. Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zuvor hatte NDR 1 Welle Nord über den Haftbefehl berichtet.

Laut dem Ergebnis der Obduktion starb der 59-Jährige aufgrund massiver Verletzungen am Oberkörper. Sie stammten von einem stumpfen Gegenstand.

Der 48-Jährige war zum Tatzeitpunkt laut Staatsanwaltschaft alkoholisiert. Er hatte sich am Samstagabend mit seinem Bekannten in dessen Wohnung gestritten und nach der Tat selbst die Polizei benachrichtigt. Mehrere Streifenwagen fuhren anschließend zu der Wohnung, brachen die Tür auf und fanden den 59 Jahre alten Mieter dort mit schweren Verletzungen. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er starb noch in der Wohnung.

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