Bürgerschaft : Senator vor Sonderausschuss: Zweiter G2-Tag begann gewaltsam

Andy Grote (r.) mit Hamburgs Polizeipräsident Ralf Meyer.
Foto:
Andy Grote (r.) mit Hamburgs Polizeipräsident Ralf Meyer.

Bei den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg war der 7. Juli 2017 nach Einschätzung von Innensenator Andy Grote (SPD) ein Schlüsselmoment. An dem Tag hätten knapp 900 Bewohner eines Protestcamps am Altonaer Volkspark das Regierungstreffen mit einer sogenannten Fingertaktik stören wollen. Einer der «Finger», ein Aufzug von rund 200 Personen, habe von Anfang an Straftaten begangen und die Polizei angegriffen, erklärte der Leiter der Soko «Schwarzer Block», Jan Hieber, am Donnerstag vor dem G20-Sonderausschuss der Bürgerschaft.

shz.de von
17. Mai 2018, 19:03 Uhr

Als die Polizei den Zug in der Straße Rondenbarg gegen 6.30 Uhr stoppte, versuchten Teilnehmer über ein Geländer zu flüchten. Dabei hätten sich mindestens 14 von ihnen verletzt - darunter sei auch die Führungsfigur der Gruppe Roter Aufbau Hamburg gewesen, sagte Hieber. «Das Auftreten dieses Schwarzen Blocks war nicht friedlich», fasste Grote zusammen.

Die Vertreterin der Linken, Christiane Schneider, betonte dagegen, dass mehrere Juristen den Aufzug als vom Grundgesetz geschützte Versammlung eingestuft hätten.

zur Startseite

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert