Kommunen : Schilleroper auf St. Pauli: Ultimatum der Stadt läuft ab

Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, spricht während einer Sitzung. /dpa/Archivbild
Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, spricht während einer Sitzung. /dpa/Archivbild

Im Streit um die denkmalgeschützte Schilleroper in Hamburg-St. Pauli soll sich die Eigentümerin bis Mittwoch zu einem von der Stadt vorgelegten Sicherheitskonzept zur Sicherung des maroden Gebäudes äußern. Tue sie dies nicht, werde die Stadt noch eine letzte Frist setzen, bevor sie Zwangsmaßnahmen zur Sicherung des ehemaligen Zirkus-Theaters einleite, heißt es in einer am Dienstag vorliegenden Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der Links-Fraktion.

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19. November 2019, 17:20 Uhr

Das Sicherungskonzept der Stadt sei der Schillerobjekt GmbH bereits im September vorgelegt worden. «In diesen fast drei Monaten ist wieder kein Handschlag zur Sicherung der Schiller-Oper erfolgt. Der Senat lässt die Eigentümerin auf Zeit spielen, während die Schilleroper weiter verfällt», sagte die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Links-Fraktion, Heike Sudmann. Das Dach müsse vor dem Winter dicht gemacht werden.

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