Notfälle : Noch keine heiße Spur nach Verschwinden von Mutter und Sohn

Gut eine Woche nach dem Verschwinden einer 41-Jährigen und ihres Sohnes bleibt der Fall rätselhaft. «Die Ermittler der Heider Kripo gehen etlichen eingegangenen Hinweisen nach, eine heiße Spur ist aktuell jedoch nicht darunter», sagte Polizeisprecher Stefan Hinrichs am Montag.

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21. Oktober 2019, 16:12 Uhr

In dem Fall deutet vieles auf ein gezieltes Absetzen wegen einer Haftstrafe hin. Die 41-Jährige soll laut einem Zeugen angekündigt haben, eine Haftstrafe wegen mehrerer Betrugsdelikte nicht anzutreten. Dem Mann soll die Mutter verschiedenen Hausrat verkauft und ihrer Pläne verraten haben ihr Lebensumfeld zu verlassen und Familienangehörige in Spanien aufzusuchen. Die Ermittler wüssten noch nicht, ob die Frau tatsächlich Verwandte in Spanien hat, sagte der Polizeisprecher.

Zunächst war nach dem Verschwinden von Mutter und Sohn von einem Selbstmord in der Elbmündung bei Brunsbüttel ausgegangen worden. Die Tochter hatte die Einsatzkräfte alarmiert. Daraufhin hatten Rettungskräfte eine großangelegte Suche im Watt gestartet. Die Kripo aus dem Norden hat in dem Fall Kontakt mit Interpol aufgenommen, um die spanischen Behörden zu informieren.

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