Kriminalität : Nach Razzia: Auswertung beschlagnahmter Beweismittel beginnt

Einen Tag nach der Razzia in Lübeck wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat hat am Mittwoch die Sichtung der beschlagnahmten Materials begonnen. Es werde gegen mehrere Personen ermittelt, sagte die Sprecherin der für solche Delikte in Schleswig-Holstein zuständigen Flensburger Staatsanwaltschaft, Stephanie Gropp, am Mittwoch. Zur Zahl der Personen und deren Hintergründen machte sie aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

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20. November 2019, 11:56 Uhr

Nach einem Hinweis an die Behörden hatten Polizisten am Dienstag einen Gebäudekomplex im Lübecker Stadtteil St. Jürgen durchsucht. Dabei seien Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt worden, deren Auswertung Wochen dauern könne, sagte Gropp. Die Ermittler hatten in dem Gebäudekomplex illegale Waffen vermutet. Dieser Verdacht hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft aber nicht bestätigt. In dem Gebäudekomplex befindet sich eine Kfz-Werkstatt mit Autohandel.

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