Extremismus : Mahnwache vor Synagoge: Bischöfin ruft zu Solidarität auf

Auf einem Marktplatz brennen Kerzen als Zeichen der Trauer. /dpa
Auf einem Marktplatz brennen Kerzen als Zeichen der Trauer. /dpa

Mit einer Mahnwache vor der Lübecker Synagoge haben am Donnerstag zahlreiche Menschen der Opfer des Anschlags von Halle gedacht. Unter den Teilnehmern der Mahnwache, zu der die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lübeck aufgerufen hatte, war auch die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Kristina Kühnbaum-Schmidt. Die Nordkirche stelle sich deutlich und klar gegen jede Form von Antisemitismus und Rechtsextremismus, sagte sie. Sie rief dazu auf, in Wort und Tat entschieden an der Seite der Mitbürger jüdischen Glaubens zu stehen.

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10. Oktober 2019, 18:19 Uhr

Bei dem Anschlag in Halle hatte am Mittwoch ein schwer bewaffneter 27 Jahre alter Deutscher versucht, in eine Synagoge einzudringen. Als ihm das nicht gelang, erschoss er vor dem Gotteshaus und in einem nahe gelegenen Döner-Imbiss zwei Menschen.

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