Handball : Kiels Handballer mit Ausrufezeichen in der Champions League

Rasmus Lauge Schmidt (l.) von Telekom Veszprem geht mit dem Ball an Harald Reinkind vom THW Kiel vorbei.
Rasmus Lauge Schmidt (l.) von Telekom Veszprem geht mit dem Ball an Harald Reinkind vom THW Kiel vorbei.

Binnen 48 Stunden gewinnt der THW Kiel zweimal. Erst in der Bundesliga beim Bergischen HC, doch vor allem der Sieg in der Champions League in Ungarn ist bemerkenswert.

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22. September 2019, 10:21 Uhr

Zwei Siege in weniger als zwei Tagen: Die Handballer des THW Kiel haben den Strapazen der vergangenen Tage getrotzt und ihre Partien in der Bundesliga sowie in der Champions League erfolgreich hinter sich gebracht. Konnte man das 35:29 am Donnerstag beim Bergischen HC noch als erwartet ansehen, war das 37:31 am Samstag beim ungarischen Rekordmeister Telekom Veszprem schon ein dickes Ausrufezeichen.

«Wenn man bedenkt, dass wir 48 Stunden vorher ein extrem wichtiges Auswärtsspiel in der Liga bestreiten mussten, ist diese Leistung heute als außerordentlich zu bezeichnen. Ich bin sehr glücklich und mehr als zufrieden, wie wir heute hier aufgetreten sind», sagte Filip Jicha nach dem Spiel.

Der THW-Coach wollte keinen seiner Spieler herausheben, hätte dies aber bei drei Akteuren durchaus tun können. Harald Reinkind erzielte acht Treffer, Hendrik Pekeler hatte mit sieben Toren bei sieben Versuchen eine hundertprozentige Wurfausbeute, und Torhüter Niklas Landin zeigte 17 Paraden. «Wir hatten einen guten Matchplan, und es ist uns gelungen, uns nahezu 60 Minuten lang an diesen Plan zu halten», fasste Rechtsaußen Niclas Ekberg die Partie zusammen.

Schon am Mittwoch (19.00 Uhr/Sky) geht es für die Kieler in der Vorrundengruppe B der europäischen Königsklasse weiter. Gegner vor heimischem Publikum ist der HC Brest. Der weißrussischen Meister hat seine beiden ersten Spiele in der Champions League verloren.

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