Kieler Kabinett tagt auswärts

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12. Februar 2013, 06:42 Uhr

Pinneberg | Pinneberg statt Kiel, Drostei statt Haus B - Schleswig-Holsteins Landesregierung hat sich für heute (Dienstag) ein Auswärtsspiel verordnet. Das Kabinett tagt nicht in seinen üblichen Beratungsräumen an der Förde, sondern im Kulturzentrum Drostei in Pinneberg. Es geht um Wirtschaft, Bildung, Arbeit, Soziales. «Wir werden auch in Zukunft in das Land hinausfahren und an anderen Orten als in Kiel tagen», kündigte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) an. Es ist die zweite auswärtige Sitzung seines Kabinetts: Im November war es im Kreis Dithmarschen unterwegs.

«Zusätzlich werden wir auf Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Einrichtungen zugehen und mit ihnen über ihre Bedürfnisse und Erwartungen sprechen», gab Albig an. In Pinneberg hat er zu einem Abendessen mit den Kabinettsmitgliedern gut 50 Bürger aus dem Kreis eingeladen. Albig will sich ein Unternehmen anschauen, das auf elektronische Bauelemente spezialisiert ist, und einen Verein, der sich für Respekt und Gewaltfreiheit in Erziehung, Partnerschaft und Sexualität engagiert.

Kulturministerin Anke Spoorendonk vom SSW besucht die Jüdische Gemeinde Pinneberg und Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) eine alternative Schule, während sich Innenminister Andreas Breitner (SPD) um die Städtebauförderung kümmert. Umweltminister Robert Habeck ist beim Müsli-Hersteller Kölln-Flocken in Elmshorn zu Gast, Finanzministerin Monika Heinold (beide Grüne) bei Beratern zum Thema Frau und Beruf. Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) zieht es zu den «Wasserstrolchen» - das ist ein Kindergarten in Wedel.

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