Judo : Judo-Meister kämpft in neuer Saison um Klassenverbleib

Nach drei Titelgewinnen in Serie steht das Hamburger Judo Team in der neuen Bundesliga-Saison vor einer großen Herausforderung. «Primäres Ziel ist der Klassenerhalt. Wenn alles gut läuft, dann könnten wir mit dem Einzug in die Finalrunde den dritten Platz erreichen», sagte Präsident Rainer Ganschow vor dem Auftakt am Samstag (17.00 Uhr) gegen UJKC Potsdam in der Wandsbeker Sporthalle.

shz.de von
15. März 2019, 07:01 Uhr

Das Team hatte vor einiger Zeit nach einem Streit seinen Hauptsponsor verloren. Die deutschen Topkämpfer Alexander Wieczerzak, Dimitri Peters, Andre Breitbarth, Igor Wandtke und Dino Pfeiffer wechselten zum KSV Esslingen. Zudem müssen die Hanseaten zum Auftakt auch auf Dominic Ressel, Dario Garcia und Trainer Slavko Tekic verzichten, die mit dem Deutschen Judo-Bund in Russland unterwegs sind.

«Wir werden ein sehr junges Team am Start haben. Ein Erfolg gegen Potsdam wäre von besonderer Bedeutung und würde allen einen richtigen Schub nach vorne geben», sagte Ganschow. Er räumte allerdings ein: «Es wird aber definitiv sehr schwer werden, da Potsdam vermutlich der schwerste Gegner im Norden ist.»

Zudem haben sich jüngst auch auf der Funktionärsebene Veränderungen ergeben. «Der langjährige und nur schwer zu ersetzende Team-Manager Thomas Schynol wird nur noch aus dem Hintergrund tätig werden», sagte Ganschow, ergänzte jedoch: «Es ist sehr erfreulich, dass wir mit Max Münsterberg, Nico Käding, Fabian Kist, Christian Martinek und anderen auch ein Nachwuchsteam im Bereich der Funktionäre gewinnen konnten.»

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