Freizeit : Hunderttausende Motorradfans bei Harley Days erwartet

Ein Motorrad mit dem Schriftzug «Harley Davidson USA». /Archivbild
Ein Motorrad mit dem Schriftzug «Harley Davidson USA». /Archivbild

Dröhnende Motoren, blitzender Chrom und schwere Lederkutten - von Freitag an steht die Hansestadt wieder im Zeichen der Hamburger Harley Days. Auf dem Großmarktgelände werden bis zum Sonntag mehrere Hunderttausend Motorradfans und Schaulustige erwartet. Bei besten Wetterbedingungen gehen die Veranstalter von bis zu 600 000 Menschen aus, die mit den Harley Days am Großmarkt und in der Innenstadt in Kontakt kommen werden, sagten sie am Dienstag in Hamburg. Die Veranstaltung gilt als eines der größten Motorradtreffen in Europa.

shz.de von
26. Juni 2019, 11:48 Uhr

Auf den Harley Days feiert den Angaben zufolge das erste Elektromotorrad der Marke seine Europapremiere. Das Modell soll im Spätsommer in den Handel kommen. Auf dem Großmarkt können sich die Besucher ein erstes Bild etwa von Leistung und Aussehen der mit Strom betriebenen Maschine machen.

Zu den Höhepunkten der drei Tage gehören der Wettbewerb der 100 schönsten umgebauten Maschinen am Samstag in der Mönckebergstraße, die geführten Touren durch die Nordheide, das Musikprogramm mit Blues-Gitarrist Kris Barras (Freitag), Country-Folk-Rocksängerin Laura Cox und der Kiezband Ohrenfeindt sowie das Feuerwerk am Samstagabend.

Den Abschluss des Festivals der mächtigen Motoren bildet wie jedes Jahr die große 30 Kilometer lange Parade durch Hamburg am Sonntag (13.30 Uhr). Die Veranstalter gehen von mehreren Tausend Mitfahrern aus. 2018 waren bei schlechtem Wetter 8000 Bikes mitgefahren.

Die Harley Days werden seit 2003 jedes Jahr ausgerichtet. Zunächst rund um die Reeperbahn. Um Anwohner vor Lärm und Abgasen zu schützen, mussten die Motorradfahrer 2010 auf das Gelände am Großmarkt umziehen. Gleichzeitig werden die Biker im Rahmen der Kampagne «Respekt für Hamburg» dazu aufgerufen, sogenannte Burnouts (die Reifen bei Vollgas im Stand oder im Kreisel fahrend ausbrennen) und Durchfahrten durch Wohngebiete zu vermeiden.

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