Welthandel : HHLA optimistischer gestimmt: Containerumschlag gewachsen

Logo der Hamburger Hafen und Logistik AG auf einem Metallträger. /dpa
Logo der Hamburger Hafen und Logistik AG auf einem Metallträger. /dpa

Die Seeverkehrswirtschaft muss einer sich abkühlenden Konjunktur und globalen Handelskonflikte trotzen. Dem Hamburger Umschlagunternehmen HHLA scheint dies in diesem Jahr zu gelingen.

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13. November 2019, 14:03 Uhr

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) wird für den Geschäftsverlauf 2019 optimistischer und erwartet statt einer leichten eine deutliche Steigerung des Konzernumsatzes. Das teilte der Hafenbetreiber am Mittwoch in Hamburg mit. «So erfreulich sich die Geschäfte in diesem Jahr entwickeln, so realistisch müssen wir jedoch die sich verändernden Rahmenbedingungen im Blick behalten», sagte Konzern-Chefin Angela Titzrath. Die Herausforderungen für die gesamte Transport- und Logistikbranche blieben anspruchsvoll.

Der Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten neun Monaten um rund 8,0 Prozent auf gut eine Milliarde Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um mehr als 12 Prozent und lag bei 175,4 Millionen Euro. Das Konzernergebnis stagnierte nahezu bei 83,8 Millionen Euro.

Den Containerumschlag stieg den Angaben zufolge um 4 Prozent auf 5,7 Millionen Standardcontainer. Zu dieser Steigerung trug die Integration des im vergangenen Jahr erworbenen Terminals in Tallinn (Estland) bei. Der Containertransport auf Schiene und Straße zog um fast 8 Prozent auf 1,2 Millionen Standardcontainer an. Die Sparte ist das zweitwichtigste Geschäftssegment der HHLA und umfasst den Transport in das europäische Hinterland des Hamburger Hafens.

Die vorgelegten Zahlen und der positivere Ausblick beflügelten den Kurs der HHLA-Aktie, der am Mittwoch ein Zwei-Jahres-Hoch erreichte.

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