Fußball : Hannover-Boss Kind: «Der HSV ist uns mehr als enteilt»

Hannover 96. Martin Kind, Geschäftsführer von Hannover 96. /dpa/Archivbild
Hannover 96. Martin Kind, Geschäftsführer von Hannover 96. /dpa/Archivbild

Hannover-96-Geschäftsführer Martin Kind blickt neidisch auf den Derbygegner Hamburger SV. «Der HSV ist uns mehr als enteilt. Wir befinden uns nicht auf Augenhöhe», sagte Kind der «Hamburger Morgenpost» (Freitag) vor dem Nordduell in der 2. Fußball-Bundesliga an diesem Samstag (13.00 Uhr/Sky). Über den Ausgang des Spiels meinte er jedoch: «Das muss am Sonnabend nicht den Ausschlag geben, da ist alles möglich.»

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14. Februar 2020, 11:32 Uhr

Der HSV habe «gute, kluge Entscheidungen getroffen und es geschafft, Ruhe in den Verein zu bekommen. Da halte ich die Verpflichtung von Dieter Hecking als Trainer für einen wegweisenden Schritt», betonte Kind. Mit Blick auf seinen Verein meinte er: «Wir hingegen kämpfen noch mit zu vielen Altlasten aus der Abstiegssaison.»

Der Hauptgesellschafter der 96er räumte ein, vor dieser Saison auch über die Verpflichtung Heckings nachgedacht zu haben. «Grundsätzlich stehen Dieter Hecking und ich natürlich immer in Kontakt», sagte Kind. «Er wohnt hier in der Region, fühlt sich Hannover sehr verbunden.» Der Clubboss kann sich vorstellen, Hecking zu Hannover 96 zurückzuholen. «Hier gibt es doch sehr gute Jobs.»

Derzeit gehe es für Hannover 96 nur um einen gesicherten Tabellenplatz. Im Anschluss an diese Saison könne aber «nur die Rückkehr in die Bundesliga unser Ziel sein», sagte Kind.

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