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Protest gegen Banken : Hamburger „Occupy“-Camp muss zum Jahresende weichen

vom

„Occupy“: Dieses Stichwort prägte die Nachwehen der Finanzkrise. Das Camp in Hamburg wurde mehr als zwei Jahre lang toleriert. Jetzt will die Stadt es auflösen.

shz.de von
erstellt am 31.Dez.2013 | 15:04 Uhr

Das Zelt- und Hüttendorf der «Occupy»-Bewegung in der Hamburger Innenstadt muss nach einer Anweisung des Bezirksamtes Mitte zum Jahresende abgebaut sein. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist waren jedoch keine erkennbaren Abbrucharbeiten zu sehen. Das Amt werde am Donnerstag den Zustand des Camps kontrollieren, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Das Hamburger Lager soll das älteste „Occupy“-Dorf der Welt sein; der Bezirk hat die Protestler mehr als zwei Jahre in der Innenstadt toleriert. Sie mussten einmal ihren Standort verlegen.

Die Demonstranten hatten im Laufe der Zeit die Zelte teilweise durch Holzbuden mit bis zu zwei Stockwerken ersetzt und darin gewohnt. Damit werde gegen das Baurecht verstoßen; es handele sich um nicht genehmigungsfähige Schwarzbauten, erklärte das Bezirksamt. Die Anlage sei nicht brand- und standsicher und erfülle nicht die erforderlichen hygienischen Anforderungen.

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