Prozesse : Halligbahn: Halligbewohner klagt auf Lizenz für Privatlore

Häuser auf Warften ragen auf der Hallig Langeneß optisch aus der Nordsee heraus. /Archivbild
Häuser auf Warften ragen auf der Hallig Langeneß optisch aus der Nordsee heraus. /Archivbild

Wer darf den Lorendamm zur Hallig Langeneß mit seiner Privatlore befahren und wer nicht? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute das Verwaltungsgericht in Schleswig. Der Kläger möchte nach Angaben eines Gerichtssprechers von der Gemeinde Langeneß eine Lizenz für eine Privatlore auf der Halligbahn erteilt bekommen. Die Beteiligten streiten darüber, ob der aus Hamburg stammende Kläger und Eigentümer eines Hauses auf der Hallig die Voraussetzungen für eine Lizenz erfüllt.

shz.de von
22. Mai 2019, 02:26 Uhr

Dazu gehört unter anderem der Aufenthalt auf der Hallig an mehr als der Hälfte der Tage des Jahres. Die Halligbewohner pendeln mit ihren Loren unabhängig vom Fährverkehr zwischen Hallig und Festland. Die Vergabe der Lizenzen ist zahlenmäßig beschränkt und beruht auf einer Nutzungsvereinbarung des Landes als Eigentümer und Betreiber des Lorendamms mit der Gemeinde. Die Klage ist 2016 erhoben worden, ein zwischenzeitlicher Mediationsversuch ist nach Angaben des Gerichtssprechers gescheitert.

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