Lehrer : GEW-Protest vor dem Landeshaus für höhere Lehrergehälter

Ein 200 Meter langer Kalender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hängt vor dem Landeshaus in Kiel.
Ein 200 Meter langer Kalender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hängt vor dem Landeshaus in Kiel.

Mit einem mehr als 200 Meter langen Kalender hat die GEW vor dem Landeshaus in Kiel für eine schnellere Erhöhung der Grundschullehrergehälter demonstriert. Unter dem Motto «A13 - Jetzt! Und nicht erst in 2241 Tagen» machten in der Bildungsgewerkschaft organisierte Lehrkräfte am Donnerstag ihrem Unmut Luft. Die Landesregierung plant, die Besoldung für Grundschullehrer von 2020 bis 2025 in Stufen von A12 auf A13 anzuheben. Anlass für die Aktion war die Anhörung des Bildungsausschusses zum Gesetzentwurf zur «Steigerung der Attraktivität des Lehramts an Grundschulen».

shz.de von
13. Juni 2019, 14:25 Uhr

Die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke sagte, es werde höchste Zeit, die Grundschullehrkräfte nach A 13 zu besolden und nicht erst in sechs Jahren. «Berlin, Brandenburg, Sachsen und Bremen haben bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Wenn die Landesregierung bei ihrem Zeitplan bis 2025 bleibt, dann werden auch andere Bundesländer vorbeiziehen und der erhoffte Effekt verpufft.» Schleswig-Holstein will im Wettbewerb um Lehrer besser konkurrieren können. Der lange Kalender bestand aus 2241 Blättern - für jeden Tag bis zur Einführung der Gehaltsgruppe A13 ein Kalenderblatt.

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