Notfälle : Gaffer: Einsatz wegen Weltkriegsbombe stand vor dem Abbruch

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen vor einem Evakuierungszentrum für Anwohner. /Archiv
Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen vor einem Evakuierungszentrum für Anwohner. /Archiv

Munitionsexperten haben in Kiel am Donnerstagabend eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Die Sprengung verzögerte sich um etwa zwei Stunden, da sich entgegen der Anweisungen der Behörden vereinzelt noch Anwohner im Sperrgebiet aufhielten. Ursprünglich hatten alle Anwohner das Gebiet im Stadtteil Gaarden bis zum frühen Abend verlassen sollen. Auch ein Altenpflegeheim wurde evakuiert.

shz.de von
07. Dezember 2018, 10:50 Uhr

Die Sprengung einer britischen Fliegerbombe in Kiel am Donnerstagabend ist wegen Gaffer im Sperrbereich fast abgebrochen worden. «In der Dunkelheit sind immer wieder neue Leute in den Gefahrenbereich gekommen, um den Einsatz miterleben zu wollen», sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes am Freitag. Hätten nicht alle Posten am Ende doch sicherstellen können, dass niemand mehr im Sperrbereich ist, hätte der Kampfmittelräumdienst den Einsatz abgebrochen. «Die Evakuierung wäre dann aufrechterhalten worden und der Kampfmittelräumdienst hätte mit Anbruch des Tageslichts weitergearbeitet.» Die Sprengung der 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatte sich um etwa zwei Stunden verzögert.

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