Prozesse : Frau mit Fußtritt erwürgt: 34-Jähriger gesteht Tötung

Ein Justizbeamter steht vor Prozessbeginn im Gerichtssaal im Strafjustizgebäude. /dpa
Ein Justizbeamter steht vor Prozessbeginn im Gerichtssaal im Strafjustizgebäude. /dpa

Zum Auftakt eines Mordprozesses hat ein 34-Jähriger die Tötung seiner jungen Nachbarin in Hamburg-Eimsbüttel gestanden. «Ich weiß, dass ich diese Tragödie nicht wollte, die Tragödie, die ich verursacht habe», sagte der Angeklagte am Freitag vor der Strafkammer am Landgericht. Er bereue die Tat sehr.

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11. Oktober 2019, 14:29 Uhr

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Polen vor, die Frau in der Nacht zum 23. April in einem Mehrfamilienhaus angegriffen haben. Er habe versucht, die 22-Jährige in seiner Wohnung zu vergewaltigen. Als die Frau sich wehrte und laut um Hilfe schrie, habe ihr der Angeklagte mehrfach mit seinem beschuhten Fuß und ganzem Gewicht auf den Hals getreten, bis sie verstummte und erstickte.

Den leblosen Körper habe der 34-Jährige aus dem zweiten Obergeschoss nach draußen und über einen Innenhof auf die Straße geschleift. Wegen der Schreie und des Gepolters alarmierten Nachbarn die Rettungskräfte. Diese fanden die Frau hinter einer Hecke an einem Nachbarhaus liegen. Reanimierungsversuche blieben erfolglos. Der mutmaßliche Täter wurde noch am 23. April festgenommen.

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