Fußball : Ex-St.-Pauli-Chef: HSV hatte «nicht alle Tassen im Schrank»

Corny Littmann, Schauspieler, Unternehmer und ehemaliger Vereinspräsident des FC St. Pauli, lächelt. /dpa
Corny Littmann, Schauspieler, Unternehmer und ehemaliger Vereinspräsident des FC St. Pauli, lächelt. /dpa

Der frühere Präsident Corny Littmann des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli hat den Stadtrivalen Hamburger SV attackiert. «Wer wie der HSV vor einem Jahr gleichzeitig vier Trainer bezahlen muss, der kann nicht alle Tassen im Schrank haben», sagte Littmann in einem Interview der «Sport Bild» (Mittwoch). Die jüngste Vergangenheit des HSV sei «desaströs genug», da könne man nur mit dem Kopf schütteln.

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29. Januar 2020, 10:59 Uhr

Der HSV hatte 2018 in Markus Gisdol (25.9.16 bis 21.01.18), Bernd Hollerbach (22.1.18 bis 12.3.18) Christian Titz (12.3.18 bis 23.10.18) und Hannes Wolf (23.10.18 bis 19.5.19) vier verschiedene Trainer unter Vertrag, die auch nach der Trennung bezahlt werden mussten. Seit Mai 2019 ist Dieter Hecking Chefcoach der Hamburger.

Den ehemaligen HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga nahm Littmann besonders aufs Korn. Dessen Bekenntnis, er bleibe beim HSV, weil er vertragstreu sei, nannte Littmann eine «fast schon kabarettistische Aussage» und folgerte: «Für dreieinhalb Millionen Euro bin auch ich überall vertragstreu.» Der 67 Jahre alte Hamburger Theater-Inhaber führte den FC St. Pauli von Dezember 2002 bis März 2007.

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