Soziales : Behörde finanziert 1600 Mitgliedschaften in Mietervereinen

Die Hamburger Sozialbehörde hat im vergangenen Jahr mehr als 1600 Mitgliedschaften in Mietervereinen finanziert. Nach dem Gesetz könnten die Mitgliedsbeiträge von Hartz-IV- und Sozialhilfeempfängern sowie von Asylbewerbern übernommen werden, teilte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch mit. Seit 2010 gebe es ein Kooperationsabkommen mit drei Hamburger Mietervereinen. Auf Grundlage dieser Zusammenarbeit seien im vergangenen Jahr in 141 Fällen Sozialleistungsberechtigte wegen Kündigungen ihrer Wohnungen beraten worden. In 300 weiteren Beratungen sei es um Mietmängel gegangen.

shz.de von
22. Mai 2019, 16:41 Uhr

Dank der Überprüfung von Betriebskostenabrechnungen und Mieterhöhungen durch die Vereine seien Forderungen in Höhe von 225 284 Euro abgewendet worden. Die Kosten für die Mitgliedschaften, die auf jeweils ein Jahr begrenzt sind, summierten sich nach Angaben des Sprechers auf etwa 80 000 Euro. Bei Empfängern von Sozialleistungen übernimmt in der Regel die Behörde die Kosten der Unterkunft.

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